Aktiv oder Passiv – was passt zu mir?

Die Wahl zwischen aktivem und passivem Tonabnehmer ist eine der wichtigsten technischen Entscheidungen beim Einstieg in die Verstärkung. Sie bestimmt, welches Equipment Sie benötigen und wie flexibel Sie auf der Bühne sind.

KriteriumPassivAktiv
BatterieKeinePreamp
Kabelwegmöglichst kurz, max. 6 m10–20 m problemlos
AnschlussKlinkenkabel und -eingangDirekt an Mischpult oder Amp
ImpedanzEinige MOhmUnter 1 kOhm – universell
Flexibilitätindividuelles Setup je nach AnwendungFlexibler, bequemer
EmpfehlungStudio, kurze WegeAlle Bühneneinsätze

Was ist Impedanz – und warum ist das wichtig?

Impedanz (Einheit: Ohm) ist der Widerstand eines Geräts gegenüber Wechselstrom. Sie bestimmt, ob ein Pickup-Signal an einem bestimmten Eingang korrekt übertragen wird – oder dünn und verzerrt klingt.

Der häufigste Fehler im Bühnenalltag: ein hochohmiger passiver Pickup wird direkt an einen niederohmigen Line-Eingang angeschlossen. Das Ergebnis klingt dünn und übermäßig hell – nicht weil das System schlecht ist, sondern weil die Impedanz nicht passt.

GerätImpedanz
Standard-Piezo passiv500 kOhm bis 10 MOhm
CORDASONUS passivfrequenzabhängig, einige kOhm bis 4 MOhm, Preamp empfohlen
Aktiver Pickup (mit Preamp)Unter 1 kOhm – universell kompatibel
Mischpult Mic-Input150–2.000 Ohm
Mischpult Line-Input10.000–50.000 Ohm
Akustikamp Piezo-Input1–10 MOhm (mit passivem Pickup kompatibel)

Was empfehlen wir?

CORDASONUS-Systeme sind im aktiven Modus (mit Preamp) am vielseitigsten einsetzbar – empfohlen für alle Bühneneinsätze. Aktiv bedeutet: flexibel, lange Kabelwege möglich, direkt an jedes Mischpult anschließbar.

Das passive System eignet sich für kontrollierte Umgebungen wie das Home-Studio oder kurze Kabelwege.

Faustregel: Wer auf der Bühne spielt, nimmt aktiv. Wer im Studio aufnimmt und die Kontrolle über die Signalkette hat, kann passiv wählen.

Fragen zur richtigen Wahl?

Wir helfen bei der richtigen Entscheidung – kostenlos und unverbindlich. 

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